Nach Sonderprüfung: BaFin rügt Evangelische Bank

Es gäbe Mängel bei der Steuerung und dem Controlling der operationellen Risiken, monieren die Aufseher. 
Der Vorstand der Evangelischen Bank: (v.l) Vorsitzender Thomas Katzenmayer, Joachim Fröhlich, Olaf Kreuzberg. | Foto: Evangelische Bank
Der Vorstand der Evangelischen Bank: (v.l) Vorsitzender Thomas Katzenmayer, Joachim Fröhlich, Olaf Kreuzberg. | Foto: Evangelische Bank

Die Bafin rügt die Evangelische Bank. Der Grund: Eine von den Aufsehern durchgeführte Sonderüfung hatte ergeben, dass die Geschäftsorganisation des Instituts mit Sitz in Kassel nicht ordnungsgemäß sei. Konkret: Es gäbe Mängel bei der Steuerung und dem Controlling der operationellen Risiken. Dabei handelt es sich um einen Verstoß gegen die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation im Sinne des § 25a Absatz 1 KWG (Kreditwesengesetz).

Als Konsequenz hat die Aufsicht verfügt, dass das 1968 gegründete Institut, das eine Bilanzsumme von 8,5 Mrd. Euro sein Eigen nennt und rund 400 Mitarbeiter beschäftigt, mehr Eigenmittel vorhalten muss. 

Auf Nachfrage von FinanzBusiness teilte eine Sprecherin der Evangelischen Bank mit: ”Wir äußern uns nicht zu aufsichtsrechtlichen Themen.”

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