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Financial Software Architects erhält für Envoria Finanzspritze in Millionenhöhe

Das Tool soll es Unternehmen ermöglichen, ihre Nachhaltigkeitskennzahlen in den Griff zu bekommen. Im Einsatz ist es auch bei Banken, Versicherungen und Wirtschaftsprüfern.

Florian Christ, Geschäftsführer der Fino Ventures. | Foto: Fino Ventures

Financial Software Architects (Fisa) hat für seine Software Envoria eine Seed-Finanzierung in siebenstelliger Höhe bekommen. Die App, die Unternehmen helfen soll, Nachhaltigkeitskennzahlen abzubilden, steht bei Investoren aus den Bereichen ESG, Regulatorik und Beratung hoch im Kurs.

Envoria ist als all-in-one Lösung modular aufgebaut und kann flexibel ohne Programmierkenntnisse an individuelle Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden.

Sven Schubert, CEO und Co-Gründer von Fisa

”Mit Envoria decken wir bereits heute alle beschlossenen Regularien vollumfänglich ab, egal ob EU-Taxonomie, European Sustainability Reporting Standards (ESRS) oder Lieferkettengesetz”, sagt Sven Schubert, CEO und Co-Gründer von Fisa. ”Envoria ist als all-in-one Lösung modular aufgebaut und kann flexibel ohne Programmierkenntnisse an individuelle Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst werden. Zusätzlich stellt unser Team aus Wirtschaftsprüfern und Entwicklern sicher, dass neue Verordnungen umgehend mit Wirksamwerden rechtskonform abgedeckt werden.“

Die SaaS-Lösung sei so aufgebaut, dass alles vom Sammeln der Daten über die Reportgenierierung bis hin zum Fortschreiben in den weiteren Berichtsjahren dabei sei. Außerdem gebe es Hilfestellung für Einsteiger, damit diese sich schnell und einfach zurechtfänden.

Gerade der Netzwerkeffekt unserer offenen Lösungen wird sicherstellen, dass die vielen betroffenen Unternehmen einen Vorteil und Nutzen statt einer Belastung mit EU-Taxonomie und ESG verbinden.

Florian Christ, Geschäftsführer der Fino Ventures

”Der Spirit des Teams und die Relevanz von Enovira im Kontext der ESG-Gesetzgebung hat uns sofort überzeugt. So können wir unseren Partnern bei Banken, Versicherungen, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern wieder die best-in-Class Lösung in bewährter Qualität liefern. Gerade der Netzwerkeffekt unserer offenen Lösungen wird sicherstellen, dass die vielen betroffenen Unternehmen einen Vorteil und Nutzen statt einer Belastung mit EU-Taxonomie und ESG verbinden“, sagt Florian Christ, Geschäftsführer der Fino Ventures.

Zu den Investoren gehören unter anderem die Venture Capital-Gesellschaften Brandenburg Kapital, Tochter der Brandenburger Förderbank ILB, Bavarian Sustainable Capital und Fino Ventures.

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