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Die TIBER-Tests der Bundesbank: Goldstandard für die Cyberresilienz

Die Bundesbank unterstützt Banken, die ihre Cyberabwehrfähigkeit mit einer Hacking-Simulation auf den Prüfstand stellen. Bislang sind die aufwendigen Projekte allerdings vor allem großen Instituten vorbehalten.

Ein Hacker greift an (Symbolbild) | Foto: picture alliance / PIXSELL | Marko Lukunic

Wenn sie loslegen, nehmen sie die Schwergewichte der Branche in den Blick. Wie Spione sammeln sie dann Informationen, suchen nach möglichen Einfallstoren für einen Angriff, checken Mitarbeiter eines Unternehmens aus – alles um auszutüffteln, auf welchem Weg man wohl am besten beim anvisierten Ziel digital ”einsteigen” könnte. Haben sie einen Plan gefasst, übernimmt die ”Einbrecher”-Crew und versucht ihr Glück. Doch keine Angst – die Hacker, die hier unterwegs sind, handeln unter den strengen Augen der Bundesbank.

Denn dort wird ein besonders hoher Standard gepflegt, wenn es darum geht, die Cyberabwehrfähigkeit von Unternehmen der Finanz- und Versicherungsbranche auf den Prüfstand zu stellen. Bei den sogenannten TIBER-Tests greift ein spezieller IT-Anbieter die Schutzsysteme einer Bank oder eines Infrastrukturdienstleisters an – ganz so wie es ihre kriminellen Pendants tun würden. Allerdings handelt er dabei im Auftrag des Unternehmens, dass so „in echt“ prüfen lässt, wo der eigene Schutzwall noch Lücken hat.

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