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ZEW-Stimmungsbarometer stark gestiegen

Die Erwartungen deutscher Finanzfachleute haben sich zu Jahresbeginn deutlich verbessert. Das gilt allerdings nicht für die Beurteilung der aktuellen Lage.

ZEW-Präsident Achim Wambach | Foto: picture-alliance | Kitty Kleist-Heinrich TSP

Die Konjunkturerwartungen deutscher Börsianer haben sich im Januar überraschend deutlich verbessert. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 21,8 Punkte auf 51,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen leichten Anstieg auf 32,0 Punkte erwartet.

Die Bewertung der Konjunkturlage trübte sich aber stärker ein als vorhergesehen. Der Indikator fiel um 2,8 Punkte auf minus 10,2 Zähler. In der Eurozone verbesserten sich die Erwartungen ebenfalls deutlich, während sich die Lagebeurteilung gleichfalls stark eintrübte.

Der Konjunkturausblick verbessert sich mit Beginn des neuen Jahres ganz erheblich.

ZEW-Präsident Achim Wambach

"Der Konjunkturausblick verbessert sich mit Beginn des neuen Jahres ganz erheblich", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die Finanzmarktexpertinnen und -experten gehen mehrheitlich davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum im kommenden halben Jahr verbessern wird." Die konjunkturelle Schwächephase vom vierten Quartal dürfte bald überwunden sein. Der wesentliche Grund dafür sei die Vermutung, dass sich die Corona-Inzidenzen bis Frühsommer deutlich abschwächten.

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