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Bank of America Merrill Lynch landet 2021 im hiesigen League Table auf Rang eins

Der Sprung an die Spitze im M&A-Ranking war auch durch den größten Deal des Jahres bedingt. Die Deutsche Bank machte Plätze gut und konnte dieses Jahr 25 Prozent Marktanteil einheimsen. Im ECM-Segment dominieren allerdings US-Banken.

Logo der BofAML | Foto: picture alliance | Frank Hoermann / SVEN SIMON

Im diesjährigen Ranking der erfolgreichsten Investmentbanken landet die Bank of America Merrill Lynch im M&A-Segment hierzulande auf Platz eins, wie aus Daten von Refinitiv hervorgeht. Die Bank kommt bei 26 abgeschlossenen Deals bisher auf ein begleitetes Volumen von insgesamt 73,5 Mrd. Dollar (rund 65,1 Mrd. Euro) - das sind 63 Prozent mehr als im Jahr zuvor und entspricht einem Marktanteil von 31 Prozent.

Die Deutsche Bank belegt mit 61,7 Mrd. Dollar den zweiten Rang (19 Prozent Zuwachs), gefolgt von der US-Bank Morgan Stanley, die ein Wachstum von 209 Prozent auf 52 Mrd. Dollar verzeichnet und damit 12 Plätze gut gemacht hat.

Auf den Plätzen vier, fünf und sechs reihen sich Goldman Sachs, JP Morgan und Perella Weinberg Partners (PWP) ein.

PWP und die auf Immobilientransaktionen spezialisierte Boutique Victoriapartners, die auf den zehnten Platz vorrückte, haben vor allem durch den Mega-Deal von Vonovia und Deutsche Wohnen profitiert, bei dem sie auf Käufer- (PWP) beziehungsweise Verkäuferseite (Victoriapartners) beraten haben. Die Transaktion war mit einem Gesamtvolumen von knapp 18,4 Mrd. Dollar (16,3 Mrd. Euro) die größte dieses Jahr, gefolgt vom Spin-off der Daimler Truck Sparte in Höhe von knapp 18 Mrd. Dollar.

Im Midcap M&A Segment, definiert durch Transaktionsvolumina bis zu 500 Mio. Dollar, sieht das Bild etwas anders aus. Hier belegt JP Morgan mit 2,25 Mrd. Dollar den ersten Rang und kommt damit auf gut fünf Prozent Marktanteil. Danach reihen sich Morgan Stanley mit 1,6 Mrd., die Deutsche Bank mit 1,57 Mrd., Goldman Sachs (1,38 Mrd.) und Rothschild (1,19 Mrd. Dollar) ein.

Zwei deutsche Banken in den Top Ten für ECM

Im Equity Capital Markets (ECM) Geschäft mit Börsengängen und Kapitalerhöhungen dominierte dieses Jahr Goldman Sachs, die bis Mitte Dezember 13 Transaktionen im Volumen von 4,05 Mrd. Dollar begleiteten. Die Nummer eins des letzten Jahres, Morgan Stanley, rutschte auf den zweiten Platz, gefolgt von der Bank of America Merrill Lynch, die einen Platz eingebüßt hat. JP Morgan belegt den vierten Rang vor der Deutschen Bank und der Unicredit. Auf Platz zehn reiht sich die deutsche Privatbank Berenberg ein.

Im Debt Capital Markets (DCM) Segment dominieren hingegen weiterhin deutsche Institute. Auf die Deutsche Bank folgen die vorherige Nummer eins, Unicredit, und die Commerzbank, die gegenüber dem vergangenen Jahr einen Platz gut gemacht hat.

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