FinanzBusiness

GLS-Bank bietet kontaktloses Bezahlmodul für E-Ladesäulen

Eine externe Ladesäule mit den Vorteilen einer App? Das verspricht die GLS Bank und spricht von einer hohen Nachfrage bei ihrem neuen Angebot.

Kontaktlos zahlen an Ladestationen | Foto: GLS Gemeinschaftsbank eG | Mobil/Sascha Kobudzinski

Die GLS Bank bringt das Giro-e Pay-T auf den Markt - ein autark arbeitendes Zahlterminal für E-Ladesäulen. Das schreibt die Bank in einer Pressemitteilung. Nach der im September verabschiedeten Ladessäulenverordung müssen alle neu installierten Säulen Kartenzahlung ab Juli 2023 ermöglichen.

Nachfrage laut Bank hoch

Das Versprechen der GLS Bank: Barrierefreie Ladevorgänge und eine einfache Installation, da das Terminal wahlweise frei stehend neben Ladesäulen oder an Hauswänden installiert und aufgestellt werden kann. Auch kann mit Pay-T jede Ladesäule angesteuert werden. "Das Zahlterminal simuliert die Funktionalitäten einer App, benötigt allerdings nicht einmal GPS, da die Ladepunkte bereits im System programmiert sind", sagt Uwe Nehrkorn, Kopf der technischen Entwicklung bei der Tochtergesellschaft GLS Mobilität. "damit funktioniert Pay-T autark und kann sogar einen Großteil der Technik in Ladesäulen durch integriertes Display, Sim-Karte, Kartenleser und Modem ersetzen".

Ladeparks im Blick

Das Zahlterminal und bietet ein integriertes Display mit kontaktlosem PCI-DSS-zertifiziertem Kreditkartenleser, PIN-Eingabemöglichkeit sowie SIM-Modem. Besonders für Ladeparks ist das System laut Nehrkorn interessant. Denn hier könne ein Zahlterminal die Bezahlung mehrerer Ladestationen bündeln. Die Bank, welche die Lösung im September auf der Messe "Flotte! Der Branchentreff" in Düsseldorf vorgestellt hatte und derzeit auf der Fachmesse power2drive in München vorstellt, spricht in der Mitteilung von hoher Nachfrage.

2018 brachte die GLS Mobilität hierfür das Bezahlmodul "giro-e" auf den Markt, welches das kontaktlose Zahlen per Girokarte an Ladestationen ermöglicht.

Mehr von FinanzBusiness

Solarisbank bekommt Kapitalspritze

Bestandsinvestoren sollen noch einmal 40 Mio. Euro in den Banking-as-a-Service-Anbieter gesteckt haben. Während der angestrebte IPO im aktuellen Marktumfeld immer unwahrscheinlicher wird, sind laut Presseberichten nun auch Private-Equity-Investoren an dem Fintech interessiert.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten