Negative Referenzzinssätze könnten Banken bei Zinsswap-Geschäften zum Verhängnis werden

Banken haben in den vergangenen Jahren durch negative Zinssätze bei Payerswap-Geschäften mit Kommunen profitiert. Die offene Rechtsfrage zu Negativzinsen bei diesen Verträgen könnte Banken allerdings noch teuer zu stehen kommen. Illustriert wird das durch einen aktuellen Fall der Stadt Bonn, wie FinanzBusiness-Recherchen ergaben.

Die Sparkasse Köln-Bonn hat Ärger wegen Payerswap-Geschäften mit der Stadt Bonn. | Foto: picture alliance / Wolfgang Moucha | Wolfgang Moucha

Die anhaltenden Negativzinsen sind Fluch und Segen zugleich - je nach dem, wen man fragt und in welchen Verträgen der- oder diejenige steckt. Das illustriert ein aktueller Fall der Stadt Bonn, die mit mehreren Banken sogenannte Payerswap-Geschäfte abgeschlossen hat. Damit wollte sie sich für den Fall steigender Zinsen absichern.

Ausgangslage für die Payerswaps sind Kreditvereinbarungen mit Banken. Dabei wird ein Kredit, den eine Stadt beziehungsweise Kommune bei einer Bank aufnimmt, durch ein sogenanntes Swap-Geschäft mit einer anderen Bank abgesichert (Payerswap). Die Swap-Bank zahlt an die Stadt, wobei der variable Sechs-Monats-Euribor oftmals als Referenzwert dient.

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