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Deutsche Bank lässt in den USA nur noch geimpfte Mitarbeiter in die Handelsräume

Bei vielen US-Instituten gilt die Regel bereits, nun zieht jenseits des Atlantiks offenbar auch die Deutsche Bank nach - zumindest in ihren Handelsräumen: Laut Bloomberg müssen ungeimpfte Mitarbeiter künftig draußen bleiben.

Die neue Zentrale der Deutschen Bank am Columbus Circle in New York | Foto: picture alliance / Norbert Schmidt | Norbert SCHMIDT

Bevor die Mitarbeiter ab dem 6. September an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, hat die Deutsche Bank in New York offenbar ihre Anti-Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, gilt für die Kollegen in den Handelsräumen künftig eine neue Regel: Da es schwierig sei, hier die geforderten Abstände einzuhalten, sollen nur noch Geimpfte Zutritt haben, heißt es. Laut Bloomberg betrifft die Maßnahme aber voraussichtlich nur wenige Mitarbeiter. Die Agentur beruft sich dabei auf Aussagen eines Insiders.

Auch andere Banken setzen auf eine Impflicht

Ein Sprecher der Deutschen Bank habe eine Stellungnahme abgelehnt, so die Agentur - dabei handelt es sich nicht um eine ungewöhnliche Maßnahme: Die Deutsche Bank ist nicht das erste Institut, das auf eine Impfpflicht setzt.

Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Citigroup haben sich längst entsprechend positioniert. Und selbst Credit Suisse lässt künftig - ab dem 7. September - in den USA keine ungeimpften Mitarbeiter mehr in die Büros.

Credit Suisse verschiebt Rückkehr auf Oktober

Die Schweizer Großbank hat laut Reuters wegen der Delta Variante des Coronavirus zudem ganz generell den Termin für die Rückkehr aus dem Home-Office noch einmal nach hinten verschoben - auf Mitte Oktober. Die Bank habe allen Beschäftigten dringend empfohlen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, zitiert die Nachrichtenagentur aus einem internen Memo.

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