FinanzBusiness

Mehr Banker in Deutschland sind Einkommensmillionäre

Ihre Zahl hierzulande steigt um knapp zehn Prozent, während sie europaweit konstant bleibt. Das geht aus der Vergütungsstatistik der EBA hervor. Allerdings beziehen sich die Zahl auf das Vor-Corona-Jahr 2019.

Ein Banker in Frankfurt auf dem Nachhauseweg. (Symbolbild) | Foto: picture alliance / Mika | Mika Volkmann

Die Zahl der in Deutschland arbeitenden Banker, deren Jahresgehalt 1 Mio. Euro überschreitet, ist in Deutschland gestiegen. Das geht aus dem Vergütungsbericht der EU-Bankenaufsicht European Banking Association (EBA) hervor. Die Veröffentlichung, über die mehrere Medien berichten, bezieht sich aber auf das Jahr 2019, also noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

So stieg die Zahl der Einkommensmillionäre im deutschen Bankwesen von 450 auf 492, ein Plus von 9,3 Prozent. In der EU, zu der 2019 auch noch Großbritannien zählte, und dem Europäischen Wirtschaftsraum, der neben den EU-Staaten auch Norwegen, Island und Lichtenstein umfasst, stieg die Zahl der Einkommensmillionäre in Banken um lediglich 0,5 Prozent auf insgesamt 4963.

In London wird am besten gezahlt

Laut der Statistik, sind die Gehälter für Bankmitarbeiter am Finanzplatz London am höchsten. 3519 Spitzenverdiener gibt es an der Themse. Von der kumulierten Gesamtvergütung von 9,9 Mrd. Euro, entfielen laut EBA allein 7,3 Mrd. Euro auf Großbritannien.

Die Statistik berücksichtigt aber nicht den Sitz des Instituts, sondern den des Mitarbeiters. Ein Deutsch-Banker, der in London arbeitet, wird für Großbritannien gezählt werden.

Auffällig in Deutschland ist aber, dass es nicht - wie in anderen Ländern - mehrheitlich Investmentbanker sind, die mehr als 1 Mio. Euro Jahresgehalt einstreichen. So sind von den 492 Einkommensmillionären in Deutschland 298 Mitarbeiter im Management tätig.

Mehr von FinanzBusiness

Banken sehen sich für beginnenden Geldboten-Streik gewappnet

Während Dortmunder Volksbank und Stadtsparkasse München sich gut vorbereitet wähnen, ist man bei der Hamburger Sparkasse und der Nassauischen Sparkasse gar nicht vom Warnstreik betroffen. Größere Institute wie Commerzbank und ING empfehlen Kunden im Vorfeld bereits den Umstieg auf andere Zahlweisen.

Sparkassen halten zu Verbandsentscheidung

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hat den Kryptowährungen beziehungsweise dem Handel damit eine Absage erteilt. Eine Umfrage von FinanzBusiness zeigt: Die einzelnen Sparkassen sehen das ähnlich.

Bitpanda dementiert abweichende Zahl der Kündigungen

Offiziell heißt es, Bitpanda habe rund 270 Mitarbeitern gekündigt. Im Netz kursierende, stark abweichende Zahlen bezeichnet das Unternehmen als ”reine Spekulation”. Auch zum Tag des Rauswurfs äußert sich Bitpanda gegenüber FinanzBusiness.

Stühlerücken im Vorstand der Solarisbank

Wie geplant zieht Payment-Expertin Chloé Mayenobe in den Vorstand des Fintech ein - übernimmt aber auch mehr Aufgaben. Gleichzeitig verlässt Chief Commercial Officer Jörg Diewald den Banking-as-a-Service-Anbieter ”aus persönlichen Gründen”.

Lesen Sie auch

Mehr dazu