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Ex-Wirecard-Chef bleibt in Untersuchungshaft

Der Entscheidung des OLG München war ein wochenlanges Tauziehen zwischen Staatsanwaltschaft und den Verteidigern Brauns vorausgegangen. Auf freien Fuß hingegen kommt ein weiterer ehemaliger Wirecard-Manager aus der Finanzabteilung.

Wirecard-Ex-Chef Markus Braun hört zu vor seiner Aussage im Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestages im November 2020. | Foto: picture alliance/dpa/Reuters Images Europe/Pool | Fabrizio Bensch

Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun muss auch nach einem Jahr hinter Gittern in Untersuchungshaft bleiben. Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts (OLG) München ordnete am Freitag die Fortdauer der U-Haft an, wie das Gericht mitteilte.

Auf freien Fuß hingegen kommt Stephan von Erffa gegen Auflage, schreibt der Spiegel. Von Erffa war Leiter der Buchhaltungsabteilung beim insolventen Dax-Konzern.

Tauziehen zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung

Der Entscheidung des OLG vorausgegangen war wochenlanges Tauziehen zwischen Staatsanwaltschaft und den Verteidigern Brauns. Die Ermittler werfen Braun und anderen Wirecard-Führungskräften gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor. Sie sollen Banken und Investoren mit Hilfe manipulierter Bilanzen um 3 Mrd. Euro geprellt haben. Haftprüfungen finden im Turnus von drei Monaten statt.

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Innerhalb des gesamten ersten Halbjahrs 2022 ist das Vorsteuerergebnis allerdings von 114 Mio. auf 107 Mio. Euro gesunken. Das Zins- und Provisionsergebnis bewegt sich etwa auf dem Niveau der Vorjahreszeiträume. Vorstandschef Andreas Arndt erwartet das Neugeschäftsvolumen bis zum Ende des Jahres unteren Ende der Prognosen.

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