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Nicolas Blanchard verlässt Vorstand der Hamburg Commercial Bank

Der bisherige Chief Clients and Product Officer (CCO) der Hamburg Commercial Bank (HCOB) legt sein Amt als Vorstandsmitglied auf eigenen Wunsch nieder. Damit schrumpft auch das Vorstandsgremium.

Nicolas Blanchard, scheidender CCO der Hamburg Commercial Bank | Foto: Hamburg Commerical Bank

Nicolas Blanchard, bisher Chief Clients and Product Officer (CCO), verlässt den Vorstand der Hamburg Commercial Bank (HCOB). Das sei sein eigener Wunsch, schreibt die Bank in einer Mitteilung. Der Aufsichtsrat habe Blanchards dem am 31. März zugestimmt und wird seinen zum Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Die Verantwortung für das gesamte Kundengeschäft der HCOB wird ab 1. April der Chief Investment Officer (CIO) Christopher Brody übernehmen. Das Vorstandsgremium wird demnach nur noch aus vier Mitgliedern bestehen und sich somit verkleinern.

Für mich zählen die Aufgaben als Marktvorstand der HCOB zu einer der spannendsten Tätigkeiten meiner Karriere.

Nicolas Blanchard, scheidender CCO der Hamburg Commercial Bank

"Für mich zählen die Aufgaben als Marktvorstand der HCOB zu einer der spannendsten Tätigkeiten meiner Karriere", so Nicolas Blanchard in der Mitteilung. "Die Kundenbeziehungen aufrecht und den Dialog intakt zu halten, zugleich die Bilanzqualität zu steigern sowie unsere ehrgeizigen Ziele – gerade während der Covid-19-Pandemie – zu erreichen, hat meine ganze Aufmerksamkeit erfordert."

Herr Blanchard ist eine in der Finanzindustrie und im deutschen Mittelstand fest verankerte Persönlichkeit mit hoher Expertise.

Rodríguez Inciarte, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hamburg Commercial Bank

Er habe dem Wunsch von Blanchard "mit Bedauern" zugestimmt, sagt Juan Rodríguez Inciarte, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hamburg Commercial Bank. "Herr Blanchard ist eine in der Finanzindustrie und im deutschen Mittelstand fest verankerte Persönlichkeit mit hoher Expertise. Er hat mit unseren Kunden und Geschäftspartnern stets einen von Vertrauen, Akzeptanz und Wertschätzung geprägten Dialog geführt."

Bis Ende 2021 wird Blanchard der Bank aber weiterhin als Berater zur Verfügung stehen.

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