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Deutsche sehen bargeldlose Gesellschaft nach wie vor kritisch

Zwar könnte sich jeder Fünfte rein elektronischen Zahlungsverkehr durchaus vorstellen. Damit liegt die Bundesrepublik aber weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz von 21 untersuchten Ländern.

Bargeldloses bezahlen (Symbolbild). | Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / K. Schmitt

Jeder fünfte Deutsche begrüßt eine bargeldlose Gesellschaft. Das ermittelte der Zahlungsdienstleister MoneyTransfers.com auf Basis von Daten des Meinungsforschungsinstituts Yougov.

Mit den 20 Prozent der Bürger, die eine bargeldlose Gesellschaft befürworten würden, liegt Deutschland aber weit abgeschlagen auf Platz 20 von 21 untersuchten Ländern. Nur unter den Franzosen ist die Skepsis gegenüber der bargeldlosen Gesellschaft noch stärker ausgeprägt. Hier würden nur 18 Prozent der Bürger einen rein elektronischen Zahlungsverkehr befürworten.

Auch Amerikaner und Schweden skeptisch

Aber auch unter US-Amerikanern und Schweden (je 24 Prozent) und Briten (26 Prozent) ist die Zahl der Befürworter einer bargeldlosen Gesellschaft vergleichsweise gering.

Unter den zehn Ländern mit der höchsten Stimmung zur Abschaffung von Bargeld finden sich fast ausschließlich asiatische Länder. In Indien befürworten 79 Prozent der Befragten eine bargeldlose Gesellschaft - der Höchstwert im Ranking.

Mehrheit der Italiener für Bargeldlos

Aber auch eine Mehrheit der Italiener, nämlich 52 Prozent, befürworten den rein elektronischen Zahlungsverkehr.

Wie auch andere Studien zeigen, hat die Corona-Pandemie dem bargeldlosen Zahlen aber ein Schub gegeben. In der Umfrage des Zahlungsdienstleisters gaben 35 Prozent an, pandemiebedingt weniger Bargeld zu gebrauchen. Damit belegt Deutschland Platz 16 unter den 21 untersuchten Ländern.

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Für die Erhebung wurden 25.823 Erwachsene in den 21 untersuchten Ländern befragt, davon in Deutschland 2049.

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