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MLP kauft eigene Aktien, um sie an Berater weiterzureichen

Rückkaufprogramm zwischen Januar und Mai hat ein Volumen von bis zu 3,4 Mio. Euro und entspricht zum gegenwärtigen Kurs 0,62 Prozent des Grundkapitals.

Das Logo des Finanzdienstleisters MLP. | Foto: picture-alliance / Sven Simon | SVEN SIMON

Der börsennotierte Finanzdienstleister MLP will eigene Aktien zurückkaufen, um Geschäftsstellenleiter und Berater zu inzentivieren. Dies kündigte das Unternehmen an.

Ziel ist es, die partnerschaftliche Komponente im MLP Geschäftsmodell weiter zu stärken.

MLP

Das Rückkaufprogramm, das am ersten Handelstag des neuen Jahres starte und bis zum 31. Mai kommenden Jahres abgeschlossen werden soll, hat ein Volumen von bis zu 3,4 Mio. Euro. Ausgehend von dem aktuellen Kursniveau von 5,04 Euro je Anteilsschein entspricht das 674.604 Aktien oder 0,62 Prozent des Grundkapitals, so MLP.

Partnerschaftliche Komponente

"MLP setzt die zurückgekauften Aktien für das Beteiligungsprogramm für MLP Geschäftsstellenleiter und MLP Berater ein. Ziel ist es, die partnerschaftliche Komponente im MLP Geschäftsmodell weiter zu stärken", heißt es in einer Unternehmensmiiteilung.

Der Aktienrückkauf zur Inzentivierung der Mitarbeiter hat bei dem Finanzdienstleister Tradition: Seit Beginn des Programms im Jahr 2018 erwarb das Unternehmen rund 1,5 Mio. Aktien um sie an Berater und Geschäftsstellenleiter übertragen. Die jetzt erneut anstehenden Rückkäufe dienten der Umsetzung des Programms für das Geschäftsjahr 2020, heißt es.

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