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Hypoport nach neun Monaten auf Wachstumskurs

Dynamik hat sich im dritten Quartal wegen der Corona-Krise aber abgeschwächt. Investitionen drücken das operative Ergebnis unter das Niveau des Vorjahres.

Der Vorstandsvorsitzende der Hypoport SE: Ronald Slabke | Foto: Hypoport

Hypoport hat in den ersten neun Monaten der Corona-Krise getrotzt und seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Das teilte das Technologieunternehmens-Netzwerk für die Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft bei der Vorlage des vollständigen Zwischenberichts mit.

So stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 284,8 Mio. Euro und der Rohertrag um 14 Prozent auf 149,7 Mio Euro.

Das Umsatzwachstum von 15 Prozent zeigt einmal mehr die Robustheit unserer Plattformgeschäftsmodelle auch in schweren Krisen wie der aktuellen Rezession. Diese Robustheit ist nur durch Innovation und hohe Marktanteile bei Geschäftsmodellen mit wiederkehrenden Umsatzerlösen zu erlangen.

Ronald Slabke, Vorstandsvorsitzender der Hypoport SE

"Das Umsatzwachstum von 15 Prozent zeigt einmal mehr die Robustheit unserer Plattformgeschäftsmodelle auch in schweren Krisen wie der aktuellen Rezession. Diese Robustheit ist nur durch Innovation und hohe Marktanteile bei Geschäftsmodellen mit wiederkehrenden Umsatzerlösen zu erlangen", kommentierte Vorstandsvorsitzender Ronald Slabke die vorgelegten Zahlen.

Aus den Zahlen geht jedoch auch hervor, dass sich im dritten Quartal die Wachstumsdynamik abgeschwächt hat, was Hypoport der Corona-Krise zuschreibt. Im Vorjahresvergleich stieg der Umsatz nur noch um fünf Prozent und der Rohertrag legte um zwei Prozent zu.

Weg vom Projektgeschäft, hin zum Plattformausbau

Hypoport will sich vom  - zwar kurzfristig profitablen -Projektgeschäft abwenden, da es wertvolle Entwicklungsressourcen bindet und sich stattdessen stärker auf den Ausbau der Plattformen fokussieren, kündigte Slabke an.

Hohe Investitionen verhinderten aber, dass sich das Umsatzwachstum auch auf das Ergebnis durchschlägt, begründete das Unternehmen.

So lag nach neun Monaten das operative Ergebnis (EBIT) um drei Prozent unter Vorjahr bei 24,2 Mio Euro. Im Quartalsvergleich betrug der Rückgang gar 23 Prozent.

Das Konzerergebnis gab bis September um sechs Prozent auf 17,7 Mio. Euro nach. Im zurückliegenden dritten Quartal lag es mit 5,4 Mio. Euro um 22 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das Unternehmen hatte bereits am 22. Oktober Eckdaten veröffentlicht.

Hypoport im dritten Quartal mit mehr Umsatz aber weniger Gewinn 

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