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Vontobel erwägt Zukäufe im Assetmanagement

Die schweizerische Privatbank will sich in einem komplementären Bereich verstärken, sagte Axel Schwarzer, Head of Asset Management.

Das Logo von Vontobel. | Foto: picture alliance/KEYSTONE

Der schweizerische Vermögensverwalter Vontobel will Zukäufe tätigen. Das kündigte Axel Schwarzer im Gespräch mit der Börsen-Zeitung an.

Der Head of Asset Management der in Zürich ansässigen Investmentbank denkt dabei an Akquisitionen "in einem komplementären Bereich, in dem wir noch nicht sind", zitiert das Blatt Schwarzer. Potenzielle Ziele seien demnach die Segmente Private Equity beziehungsweise Private Debt.

"Kooperationen unter privaten Fonds haben sich in der Krise bewährt"

In Betracht komme aber ebenso eine Übernahme in den USA, wo viele Anbieter seiner Meinung nach mit Blick auf US-Aktien nur "pseudoaktiv" sind, oder eine Transaktion in Asien, um "an asiatische Alpha-Quellen zu kommen", berichtet die Börsen-Zeitung aus dem Gespräch mit Schwarzer.

Zukäufe wären ein Novum für den schweizerischen Assetmanager, der sich auf Emerging Markets spezialisiert hat.

In Deutschland ist Vontobel seit 1999 aktiv und hat seit 2009 auch eine Vollbanklizenz. Die Tochtergesellschaft ist mit Eigenkapital in Höhe von 50 Mio. Euro ausgestattet und betreibt Standorte in Frankfurt, Hamburg, Köln und München.

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