NRW.Bank erhöht Fördervolumen im ersten Halbjahr um die Hälfte

Besonders stark stiegen die Förderungen für Wirtschaft und Wohnraum, während sie für Infrastruktur und Kommunen leicht zurückgingen.
Der Eingang zur landeseigenen NRW.Bank in Düsseldorf. | Foto: picture alliance/Federico Gambarini/dpa
Der Eingang zur landeseigenen NRW.Bank in Düsseldorf. | Foto: picture alliance/Federico Gambarini/dpa

Die NRW.Bank, die Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen, hat im ersten Halbjahr 2020 Fördermittel im Volumen von 7,4 Mrd. Euro vergeben. Das seien 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (4,9 Mrd. Euro), teilte die Bank am Dienstag (25. August) mit.

Wegen der Corona-Pandemie war die Nachfrage im Förderfeld Wirtschaft besonders hoch. Hier stieg die Mittelvergabe auf mehr als das Doppelte: Von 1,5 Mrd. auf 3,6 Mrd. Euro.

"Unser Ziel ist es, die Menschen, Kommunen und Unternehmen im Land in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen und ihnen als Partner zur Seite zu stehen", sagte Eckhard Forst, Vorsitzender des Vorstands der NRW.Bank laut der Mitteilung. "Wir setzen uns dafür ein, möglichst viele Bundesmittel nach Nordrhein-Westfalen zu holen. Diese Mittel ergänzen wir mit unserem eigenen Angebot an den Stellen, an denen es besondere Förderbedarfe in unserem Land gibt."

Starker Anstieg bei Wohnraumförderung

Beim Förderfeld Wohnraum stiegen die Zusagen um etwa Dreiviertel von 745,5 Mio. auf 1,3 Mrd. Euro. Besonders gefragt waren das KfW-Programm Energieeffizient Bauen (668,4 Mio., Vj: 227,8 Mio. Euro), das KfW-Wohneigentumsprogramm (272,5 Mio., Vj: 195,1 Mio. Euro) und das Programm NRW.Bank.Wohneigentum (107,3 Mio., Vj: 52,0 Mio. Euro).

Im Förderfeld Infrastruktur/Kommunen sank das Volumen um 8 Prozent von 2,7 auf 2,5 Mrd. Euro. Aus einem 2-Mrd.-Euro-Programm für Schulen wurden bislang 1,3 Mrd. Euro abgerufen. Forst hofft, dass auch der Rest noch abgefordert wird, zumal das Programm für die Kommunen kostenlos ist - Zins und Tilgung übernimmt das Land.

NRW.Bank legt Wiederaufbaufonds auf

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