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Corona-Krise brockt Santander zweistelligen Milliardenverlust ein

Vor allem Abschreibungen und niedrigere Erwartungen an die künftigen Erträge aufgrund der Corona-Pandemie belasten die spanische Bank.

Schriftzug Santander Consumer Bank in Essen. Foto: picture alliance/Revierfoto/Revierfoto/dpa

Die spanische Großbank Santander ist wegen der Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutscht. Wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die Geschäfte in Großbritannien, Polen und den Vereinigten Staaten lag der Verlust in den ersten sechs Monaten bei fast 11 Mrd. Euro, wie die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Mittwoch (29. Juli) in Santander mitteilte.

In den ersten sechs Monaten 2019 hatte die Bank noch etwas mehr als 3 Mrd. Euro verdient. Grund für die Abschreibungen sind vor allem niedrigere Erwartungen an die künftigen Erträge infolge der Corona-Krise in den genannten Märkten.

Aber auch bereinigt um die Sondereffekte hinterließ das Corona-Virus tiefe Spuren in der Bilanz. Der entsprechend bereinigte Gewinn sank um mehr als die Hälfte auf 1,9 Mrd. Euro. Dies geht vor allem auf eine um 63 Prozent auf 7 Mrd. Euro erhöhte Risikovorsorge zurück.

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