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Initiative fordert Mutterschutz für Vorständinnen

Die #stayonboard-Initiative will in Deutschland eine Gesetzesänderung auf den Weg bringen, die Frauen im Vorstand eine Babypause ermöglicht. Das Vorhaben hat prominente Unterstützung aus der Bankenwelt.

Verena Pausder, Initiatorin vo #stayonboard und Aufsichtsrätin der Comdirect Bank | Foto: picture alliance/ Christophe Gateau/ dpa

Weil Vorstände nicht weisungsgebunden sind, gelten sie in Deutschland arbeitsrechtlich nicht als Arbeitnehmer. Daher können sie sich auch nicht auf Rechte berufen, die für ihre Mitarbeiter mittlerweile selbstverständlich sind. So haben sie keinen Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit.

Für eine Vorständin, die Mutter werden will, bedeutet das meist: Sie muss ihr Amt zugunsten der Familienplanung niederlegen. Bleiben Vorstände trotz längerer Abwesenheit im Amt, bestehen auch ihre Pflichten weiter - inklusive des Haftungsrisikos. Auch die männliche Kollegen sind von diesem Missstand betroffen und können faktisch ebenso keine Eltern- oder Pflegezeit nehmen, ohne ihr Mandat niederzulegen.

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