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Citigroup-Gewinn bricht im ersten Quartal um fast die Hälfte ein

Finanzkonzern stellt knapp fünf Mrd. Dollar zurück, um sich für eine drohende Rezession mit einer Welle von faulen Krediten zu wappnen.

Foto: picture-alliance Richard Drew

Milliardenschwere Sicherheitspuffer gegen Kreditausfälle in der Corona-Krise haben den Gewinn der Citigroup einbrechen lassen. Im ersten Quartal fiel das Ergebnis verglichen mit dem Vorjahreswert um 46 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro), wie die US-Großbank am Mittwoch mitteilte. Der Finanzkonzern stellte fast fünf Mrd. Dollar zurück, um sich für eine drohende Rezession mit einer Welle von faulen Krediten zu wappnen.

Citi steigert Erträge um zwölf Prozent

Bei den Erträgen - also den gesamten Einnahmen - gab es im abgelaufenen Quartal noch ein deutliches Plus von zwölf Prozent auf 20,7 Mrd. Dollar. Grund waren vor allem höhere Einnahmen im Handel mit Wertpapieren, der deutlich zulegte, weil viele Kunden ihre Portfolios angesichts der jüngsten Börsenturbulenzen umstellten.

Größte Belastungen stehen noch bevor - CEO

Citi-Chef Michael Corbat warnte, dass die größten Belastungen durch die Corona-Pandemie erst noch bevorstünden, betonte aber die Finanzstärke seines Unternehmens.

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