FinanzBusiness

Sparkasse Leverkusen regelt Nachfolge

Markus Grawe folgt auf Rainer Schwarz, der aus gesundheitlichen Gründen abtritt. Saskia Lagemann rückt neu in den Vorstand auf.

Saskia Lagemann, Markus Grawe | Foto: Sparkasse Leverkusen

An der Spitze der Sparkasse Leverkusen kommt es zu einem Wechsel. Rainer Schwarz, Vorstandsvorsitzender des Instituts, scheidet aus gesundheitlichen Gründen und in beiderseitigem Einvernehmen Ende Februar aus. Schwarz war seit Mai 2016 Vorstandsvorsitzender der Bank.

Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Doch die schwere Erkrankung meiner Partnerin und vor allem meine schwierige gesundheitliche Situation machen es mir nicht mehr möglich, mich mit ganzer Kraft den Belangen der Sparkasse zu widmen.

Rainer Schwarz, scheidender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leverkusen

"Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Doch die schwere Erkrankung meiner Partnerin und vor allem meine schwierige gesundheitliche Situation machen es mir nicht mehr möglich, mich mit ganzer Kraft den Belangen der Sparkasse zu widmen", sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende in einer Mitteilung.

Grawe behält Zuständigkeit für Kunden

Nachfolger wird der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Markus Grawe. Der 55-jährige wird mit Wirkung zum 1. März 2021 zum Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Leverkusen berufen. Grawe ist seit Januar 2010 Mitglied des Vorstandes und behält auch in seiner neuen Funktion weiterhin die Zuständigkeit für das gesamte Kundengeschäft der Sparkasse.

Lagemann neu im Vorstand

Als neues Mitglied des Vorstandes rückt Saskia Lagemann auf den freiwerdenden Vorstandsposten auf. Die 40-jährige Leverkusenerin begann 1999 ihre Ausbildung bei der Sparkasse und arbeitet seit 2013 unmittelbar unterhalb des Vorstandes. Im Juli 2018 wurde sie zur Verhinderungsvertreterin des Vorstandes berufen und leitet seitdem den Bereich Personal und Vorstandsstab.

Im Ranking des Deutschen Sparkassen- und Giroverband belegte das Institut aus Nordrhein-Westfalen zum Stichtag 31.12.2019 Platz 110 und wies eine Bilanzsumme von rund 3,7 Mrd. Euro aus.

Mehr von FinanzBusiness

N26 ist vom Absturz von Platz eins auf Platz 17 beim Finnoscore überrascht

Die von der Wiener Beratungsgesellschaft Finnoconsult erstellte Studie zur digitalen Kompetenz deutscher Finanzinstitute brachte ein unerwartetes Ergebnis: N26 verlor die Spitzenposition an die Sparda-Bank Baden-Württemberg und landete im Mittelfeld. Auf Anfrage von FinanzBusiness nimmt die Neobank Stellung.

Volksbank Pirna fusioniert mit Wohnungsgenossenschaft GWG Sebnitz

Als Fusionsstichtag ist der 1. Januar 2022 angesetzt, die Mitglieder- und Vertreterversammlungen beider Genossenschaften müssen allerdings noch zustimmen. Grundsätzlich ist die Volksbank offen für weitere Zusammenschlüsse dieser Art, erfuhr FinanzBusiness vom Vorstandsvorsitzenden des Instituts.

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten

Finanzjob