50 Millionen Euro Series-B-Finanzierung für Finom

General Catalyst und Northzone sind führend in der Finanzierungsrunde für den Anbieter von Digital-Banking-Lösungen.
Frisches Geld für Finom. | Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Beg | -
Frisches Geld für Finom. | Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Beg | -

In einer Serie-B-Finanzierungsrunde hat Finom 50 Mio. Euro eingeworben. Angeführt wird die Investmentrunde von General Catalyst und Northzone, der als neuer Investero dazugekommen ist. Dadurch erhöht sich das Gesamtkapital des Fintechs auf 100 Mio. Euro. Das teilt das Unternehmen mit.

„Wir stehen im KMU-Banking-Sektor der EU erst am Anfang einer Entwicklung. Es gibt noch ein enormes Wachstumspotenzial, da die Marktdurchdringung von Neobanking-Anbietern bisher weniger als 3 Prozent beträgt“, analysiert Kos Stiskin, Mitgründer von Finom.

An der Finanzierungsrunde haben sich laut Finom auch die bestehenden Investoren Cogito Capital, Entrée Capital, FJLabs, s16vc und Target Global beteiligt.

Europaweite Abdeckung geplant

„General Catalyst hat schon bei der Gründung von Finom investiert. Wir haben erkannt, dass es sich um ein außergewöhnliches und erfahrenes Team mit einer überzeugenden Vision handelt, mehr als 20 Millionen kleine Unternehmen in Europa zu unterstützen“, so Adam Valkin, Managing Director bei General Catalyst.

Mit den neuen finanziellen Mitteln soll das bestehende Produktangebot verbessert werden, weitere Marketinginitiativen angestoßen und die Buchhaltungsdienste für den wachsenden Bedarf von KMU ausgebaut werden. Hier bestehe großes Potenzial, da KMU 99 Prozent aller Unternehmen in der EU ausmachten und im Jahr 2022 über 24 Mio KMU existierten.

Finom ist ein Anbieter für digitale Finanzdienstleistungs-Plattformen für KMU und Unternehmer in Europa. Allerdings liege das Kerngeschäft - mit 70 Prozent der aktiven Nutzer - in Deutschland, wo Finom zuerst an den Start ging und mittlerweile profitabel sei.

Insgesamt betreut das Fintech mehr als 85.000 Kunden in Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Italien. Bis 2025 wolle man die gesamte Eurozone abdecken.

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