ABN Amro dementiert Bericht über Kauf von HSBC-Private Banking - oder doch nicht?

Medien hatten berichtet, die niederländische Bank wolle das inzwischen in der HSBC aufgegangene Geschäft von Trinkaus & Burkhardt übernehmen. Über ein Dementi gab es Verwirrung. 
Erst im Mai verkündete ABN Amro - hier Hans Hanegraaf und Choy van der Hooft-Cheong - die Übernahme von HAL | Foto: picture alliance/dpa | Helmut Fricke
Erst im Mai verkündete ABN Amro - hier Hans Hanegraaf und Choy van der Hooft-Cheong - die Übernahme von HAL | Foto: picture alliance/dpa | Helmut Fricke

(aktualisiert: Verwirrung um Dementi)

Einen Bericht, ABN Amro plane die Übernahme der Private-Banking-Sparte der Deutschland-Tochter von HSBC, hat eine Sprecherin der Bethmann Bank am Freitag zurückgewiesen. „Die heutige Berichterstattung in der Börsen-Zeitung können wir aber nicht bestätigen“, erklärte sie. „ABN Amro hat keine Absicht, das Wealth Management-Portfolio von HSBC zu akquirieren.“ Die Bank konzentriere sich „voll und ganz“ auf die angekündigte Übernahme von Hauck Aufhäuser Lampe, hieß in einem Statement im ”Handelsblatt”.

Das wäre der nächste spektakuläre Coup der Niederländer nach der Übernahme von Hauck Aufhäuser Lampe gewesen. Die ”Börsen-Zeitung” hatte berichtet, die Transaktion solle in den kommenden zwei bis drei Wochen bekannt gegeben werden. 

Erst im Mai hatte ABN Amro angekündigt, Hauck Aufhäuser Lampe für 672 Mio. Euro zu übernehmen und mit der bereits in ihrem Besitz befindlichen Bethmann Bank zusammenzuführen. 

Allerdings dementierte ABN Amro nach einem Bericht von ”Platow”, dass es ein offizielles Dementi gegeben habe. Zu offiziellen Spekulationen wolle man sich nicht äußern. Damit war die Verwirrung perfekt. 

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