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Creditshelf verzeichnet im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 43 Prozent

CEO Tim Thabe führt dies auf gesteigertes Neugeschäftsvolumen und starke Margen zurück. Zudem befinde sich das Unternehmen für die Sicherung der Refinanzierung in Gesprächen mit institutionellen Investoren.

Foto: Creditshelf

Die Finanzierungsplattform Creditshelf verzeichnete im ersten Quartal 2022 ein um zehn Prozent gesteigertes Neugeschäftsvolumen. Dies in Kombination mit starken Margen habe zu einem kräftigen Wachstum der Umsatzerlöse von 43 Prozent auf 2,37 Mio. Euro geführt.

Die aktuellen geopolitischen und makroökonomischen Entwicklungen haben ihre Spuren im deutschen Markt für KMU-Finanzierungen hinterlassen. Wir sehen hierin eine Chance für alternative Finanzierer wie uns, sich weiter im Markt zu etablieren.

Tim Thabe, CEO von Creditshelf

Die positive Margenentwicklung resultierte aus mehreren attraktiv verzinsten, größeren Tickets mit langer Laufzeit für Betriebsmittelkredite und M&A-Finanzierungen. Gleichzeitig erwartet das Unternehmen aufgrund von Lieferengpässen und steigenden Energiepreisen einen wachsenden Liquiditätsbedarf im KMU-Bereich, der die Nachfrage im Jahresverlauf weiter steigern dürfte.

”Die aktuellen geopolitischen und makroökonomischen Entwicklungen haben ihre Spuren im deutschen Markt für KMU-Finanzierungen hinterlassen. Wir sehen hierin eine Chance für alternative Finanzierer wie uns, sich weiter im Markt zu etablieren und Unternehmer durch unsere Geschwindigkeit sowie Flexibilität zu überzeugen”, sagte Creditshelf-CEO Tim Thabe.

Auch die Refinanzierungsseite der Plattform bleibe von den aktuellen Entwicklungen nicht unberührt. Deshalb sei es für Creditshelf ”höchste Priorität”, ihre Investorenbasis zu verbreitern, um die Grundlage für starkes Wachstum im weiteren Jahresverlauf zu legen. ”Hier sind wir in zahlreichen vielversprechenden Gesprächen mit institutionellen Investoren“, gab Thabe preis.

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