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Das Zeitalter der Negativzinsen geht zu Ende

Bei immer mehr Banken bröckelt der Negativzins, wie ein Auswertung des Vergleichsportals Verifox zeigt. Nachdem die EZB wie erwartet ihre Leitzinsen erhöhen will fällt nun das Argument weg, mit dem viele Banken von ihrer Kundschaft Verwahrentgelte verlangt hatten. Die Bankenverbände halten sich mit Empfehlungen an ihre Mitglieder zurück.

Zinsen (Symbolbild) | Foto: picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Noch bevor die Europäische Zentralbank ihre Zinswende überhaupt verkündet hat, war die ING vorangeprescht. Schon im Mai kündigte die Bank an, die Freibeträge für Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten anzuheben: Ab Juli können Kunden 500.000 Euro auf einem ING-Konto liegen haben, ohne Verwahrentgelte zu bezahlen. Wie der Vorstandsvorsitzende Nik Jue sagte, entfalle damit das Verwahrentgelt für 99,9 Prozent der Kundschaft. Auch die VR Bank Rhein-Neckar und die Sparda-Bank Hannover hatten noch vor dem EZB-Entscheid mitgeteilt, ab Sommer auf die Verwahrentgelte verzichten zu wollen.

ING verzichtet ab dem Sommer bei den meisten Privatkunden auf Negativzinsen

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