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Paul Achleitner, ab morgen Aufsichtsrat a.D.

Nach zehn Jahren geht seine Zeit als Aufsichtsratschef der Deutschen Bank zu Ende. Dass er jetzt einräumt, nicht perfekt gewesen zu sein, kann er sich gut leisten: Die Bank verdient wieder Geld.

Neue Einigkeit: Christian Sewing (r), Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, und der Aufsichtsratsvorsitzende Paul Achleitner bei ihrer ersten gemeinsamen Hauptversammlung 2018. Sie wollen mehr als 7.000 Stellen abbauen – die Aktionäre stimmen zu. | Foto: picture alliance / Arne Dedert/dpa | Arne Dedert

FinanzBusiness Profil: Für Paul Achleitner ist die Zeit abgelaufen. Zum letzten Mal wird er morgen als Aufsichtsratschef die Hauptversammlung der Deutschen Bank eröffnen, zum letzten Mal Rechenschaft ablegen und um das Vertrauen der Aktionäre werben. Er hat sich vorgenommen, dies nicht nur souverän wie eh und je zu erledigen, sondern betont bescheiden. ”Auch ich habe Fehler gemacht” – dieser Satz aus seiner vorab veröffentlichten Rede wird hängenbleiben.

Achleitner hat bisher jede Kurskorrektur, die das Institut vorgenommen hatte, verteidigt. Insgesamt stand er zehn Jahre an der Spitze des Aufsichtsrats, diese Jahre bloß als ”turbulent” zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung.

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