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"Wir haben schon mehr Kunden verloren als 2021", sagt Nick Jue

Der Vorstandsvorsitzende der ING Deutschland steht zu den Gebührenentscheidungen des vergangenen Jahres. Trotz ihres Rückzugs aus Österreich hat die Bank bei der Kundenzahl netto zugelegt.

Nick Jue, Vorstandsvorsitzender der ING in Deutschland, auf der Pressekonferenz. | Foto: Screenshot Finanzbusiness

Zusammengenommen konnte die deutsche Tochter der ING die Zahl ihrer Kunden im vergangenen Jahr von 8,9 auf 9,1 Millionen steigern. Das ist keinesfalls selbstverständlich: Nicht zuletzt durch die Einführung eines Verwahrentgelts von 0,5 Prozent pro Jahr für Guthaben über 50.000 Euro und durch die Schließung des Österreich-Geschäfts hat die Bank 2021 auch Kunden verloren - immerhin 370.000.

Vorstandschef Nick Jue blieb auf der Jahrespressekonferenz in Frankfurt entsprechend gelassen. "Wir haben während eines Jahres schon mehr Kunden verloren", sagte er. Und mit Blick auf das Urteil des Bundesgerichtshofs zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB): Da hätten "die meisten Kunden" längst zugestimmt. "Bis Ende Februar geben wir ihnen noch die Möglichkeit", so Jue. Kündigungen in der Sache seien aber die "allerletzte Option".

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