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VR Bank Tübingen schließt sich mit der VR Bank Herrenberg-Nagold-Rottenburg zusammen

Die neue Regionalbank soll ihren Sitz in Tübingen haben. Auf betriebsbedingte Kündigungen wollen beiden Institute verzichten.

Thomas Bierfreund, Vorstand Vertrieb, bei der VR Bank Tübingen. | Foto: VR Bank Tübingen

Die VR Bank Tübingen will zum Jahreswechsel mit der größeren Volksbank Herrenberg, Nagold, Rottenburg fusionieren. Das verkündete der Vorstand vergangenen Freitag auf einer Pressekonferenz in Tübingen.

Auf betriebsbedingte Kündigungen wolle man verzichten, bekräftigte Thomas Bierfreund, Vorstand der VR Bank Tübingen, im Gespräch mit FinanzBusiness. "Wir setzen da mehr auf die allgemeine Fluktation. Es gehen auch Kollegen in Rente und wenn Mitarbeiter Altersteilzeit wünschen, stehen wir denen nicht im Weg."

Jetzt gelte es, ein Konzept zu erarbeiten, wie die kommenden Herausforderungen im Privat- und Firmenkundenbereich, sowie die Digitalisierung, gemeistert werden könnten. Das wollten beide Banken gemeinsam angehen. Die Tübinger Kunden müssten sich jedoch nach der technischen Umsetzung auf eine neue IBAN-Nummer einstellen.

Entscheidung 2022

Im Mai 2022 muss der Fusion noch zugestimmt werden, danach kommt das zusammengeführte Institut auf eine Bilanzsumme von rund 4,2 Milliarden Euro. Die Mitarbeiterzahl übersteige im Zuge der Fusion die Grenze von 500 und werde bei 600 Mitarbeiter liegen, weshalb die neue Bank im Aufsichtsrat eine Drittel-Parität bekomme.

Der neue Vorstand wird sich künftig aus Ralf Gottschalk, Thomas Bierfreund, Jörg Stahl, Thomas Taubenberger und Maximilian Binzer zusammensetzen. "Maximilian Binzer geht allerdings im kommenden Jahr in Rente", sagte Bierfreund.

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