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Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen rechnet mit Gewinnrückgang

An das deutlich verbesserte Vorsteuerergebnis 2019 kann nicht angeknüpft werden.

Eine Sparkassen-Filiale. Foto: picture alliance / Andreas Franke

Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen rechnet im laufenden Jahr wegen der Corona-Pandemie mit deutlich weniger Gewinn. Dies teilte der Verband am Freitag (31. Juli) mit.

Der Verbund sei aber unter anderem dank der nochmals verbesserten Eigenkapitalausstattung stark genug, "um auch diese Ausnahmesituation gut zu meistern", sagte Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident des Verbandes.

Im zurückliegenden Jahr erhöhte sich das Vorsteuerergebnis um 53,5 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro, wie der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen am Freitag in Frankfurt mitteilte. Dazu trugen vor allem Bewertungseffekte bei bestimmten Finanzprodukten bei.

Erfreulich ist, dass wir auch den Verwaltungsaufwand im Griff haben.

Gerhard Grandke, Geschäftsführender Präsident der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen

"Erfreulich ist, dass wir auch den Verwaltungsaufwand im Griff haben. Er ist 2019 leicht gesunken", sagte Grandke.

Die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen besteht aus den Sparkassen in Hessen und Thüringen, der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), der Landesbausparkasse (LBS) sowie der Sparkassen-Versicherung (SV).

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