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EU-Finanzminister erzielen vorerst keine Lösung im Ringen um Corona-Krisenpaket

Beratungen sind auf Donnerstag vertagt, meldet Eurogruppen-Chef Mario Centeno auf Twitter

EU-Finanzminister beraten über Maßnahmen in der Corona-Krise | Foto: picture alliance / ANP

Im Streit über das milliardenschwere Corona-Krisenpaket der Europäischen Union haben die Finanzminister auch in der Nacht zum Mittwoch zunächst keinen Durchbruch geschafft. Noch sei nichts vereinbart und es sei immer noch unklar, ob eine Lösung erzielt werde, hieß es am frühen Morgen aus Verhandlungskreisen. Die per Videokonferenz geführten Verhandlungen seien in der Nacht immer wieder unterbrochen worden, um neue Dokumente und Formulierungen zu besprechen.

 

 

After 16h of discussions we came close to a deal but we are not there yet.
I suspended the #Eurogroup & continue tomorrow, thu.
My goal remains: A strong EU safety net against fallout of #covid19 (to shield workers, firms &countries)& commit/ to a sizeable recovery plan pic.twitter.com/kGHoURgdrv

— Mário Centeno (@mariofcenteno) April 8, 2020

 

Eine eigentlich für den Dienstagabend vorgesehene Pressekonferenz war bereits in der Nacht auf 10.00 Uhr am Mittwoch verschoben worden. Um 06.00 Uhr morgens hatten sich die Verhandlungen bereits über 14 Stunden hingezogen - immer noch ohne greifbares Ergebnis.

Am Mittwochmorgen teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno am Mittwochmorgen auf Twitter mit: „Nach 16 Stunden Diskussionen sind wir einem Kompromiss nahe gekommen, aber wir haben es noch nicht geschafft“.

Es geht um eine gemeinsame Antwort der EU-Staaten auf die erwartete schwere Wirtschaftskrise als Folge der COVID-19-Pandemie. Nicht nur die Mitgliedsstaaten haben bereits Programme von insgesamt mehreren Billionen Euro aufgelegt, auch auf EU-Ebene wurden Regeln gelockert und Milliarden aus dem EU-Budget mobilisiert. Die Europäische Zentralbank hat ein riesiges Anleihekaufprogramm gestartet. Nun soll jedoch noch einmal nachgelegt werden.

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