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Die Kunden der KD Bank gehören überwiegend zur kritischen Infrastruktur, sagt Ekkehard Thiesler

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung: Nach diesen Zielen richtet die Bank für Kirche und Diakonie ihr Geschäft aus. Ist das genossenschaftliche Institut damit ein Vorläufer moderner Ökobanken? FinanzBusiness hat nachgefragt.

Der Glaube an Gott und an die Kirche – seine Eltern haben Ekkehard Thiesler diese Werte praktisch in die Wiege gelegt. Beide haben für die evangelische Kirche gearbeitet, die Religion war in Thieslers Kindheit immer präsent. Doch der Sohn trat erst einmal nicht in die Fußstapfen seiner Eltern, sondern wurde Banker.

"Bei uns ist jeder willkommen, der die christlichen Werte unseres Instituts teilt", sagt Thiesler, seit rund 15 Jahren Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie, der evangelischen KD-Bank, in Dortmund im Gespräch mit FinanzBusiness. Damit meint er vor allem Nächstenliebe, wie sie in der Bibel steht: „Es geht darum, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch andere so gut wie möglich zu unterstützen.“

Dieser Anspruch ist der rote Faden, der sich durch das gesamte Geschäftsmodell der KD-Bank zieht. Sie unterstützt Institutionen durch Kredite und Fördergeld, die Institutionen fördern ihrerseits durch ihre Arbeit das Gemeinwohl.

Thieslers Karrierestationen belegen, dass Geld und Glauben kein Widerspruch sein müssen: Ausbildung bei der örtlichen Volksbank, BWL-Studium in Mannheim, Trainee bei der DG Investment Bank in London. Anschließend verschiedene Tätigkeiten im Genossenschaftlichen Finanzverbund. Im Jahr 2005, Thiesler war gerade 40 Jahre alt geworden, blieb er seinem Metier treu und wurde Vorstandsvorsitzender der Bank, die er bis heute führt.

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