FinanzBusiness

Star-Investor Christian Angermayer veräußert seine Anteile an der Finlab AG

Die Anteile wurden von Bernd Förtsch übernommen, der bereits zuvor an der Finlab AG beteiligt war.

Venture-Capital-Investor Christian Angermayer | Foto: picture alliance / Gandalf Hammerbacher | Gandalf Hammerbacher

(Korrektur: In der ursprünglichen Version des Artikels war "The Naga Group" als Portfoliounternehmen Finlabs aufgeführt. "Die FinLab AG war und ist nicht an der NAGA Group beteiligt", teilte das Unternehmen mit.)

Star-Investor Christian Angermayer, der bisher auch über sein Family Office "Apeiron Investments" an der Finlab AG beteiligt war, hat seine Anteile an der Fintech Holding nun veräußert, wie die Finlab AG in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab.

Die Anteile wurden laut Mitteilung von Bernd Förtsch übernommen, der nun "deutlich über 50 Prozent" an der Gesellschaft halte. Angermayer ist fortan weder direkt noch indirekt durch etwaige Beteiligungsgesellschaften oder Investmentvehikel an Finlab beteiligt, wie ein Sprecher des Unternehmens auf Nachfrage von FinanzBusiness bestätigte.

Im Sommer 2020 hatte Angermayer einen eigenen Fonds mit dem Namen "Elevat3" aufgesetzt, der nach damaligen Informationen von FinanzBusiness Ende Dezember 2020 geschlossen werden sollte.

Neuer Fintech-Fonds von Angermayer strebt ersten Deal in diesem Jahr an 

Im November folgte das erste Investment in das Insurtech Neodigital.

Angermayer-Fonds pumpt frisches Geld in Neodigital

Die Finlab AG mit Sitz in Frankfurt ist an zahlreichen Fintechs beteiligt, darunter die Kölner Trading-Plattform Nextmarkets und das Berliner Fintech Kapilendo.

"ETFs sind das neue Tagesgeld", ist Manuel Heyden überzeugt 

Mehr von FinanzBusiness

Greensill-Prüfung der BaFin lässt weiter Fragen offen

War die BaFin bei der Überprüfung der Greensill Bank zu langsam - und hat damit nach Wirecard zum zweiten Mal eine Pleite nicht verhindern können? Unterlagen aus dem Bundestag zeigen, wie die Aufseher vorgegangen sind - und welche blinden Flecken es in dem Fall noch gibt.

Geplante Dreier-Fusion zur "VR-Bank zwischen den Meeren" ist geplatzt

Die VR-Bank Westküste und Raiffeisenbank Handewitt schließen sich zur neuen VR-Bank zwischen den Meeren zusammen. Bis zuletzt war noch die VR-Bank Neumünster für eine mögliche Dreier-Fusion mit im Boot gewesen - dieser Plan hat sich nun in Luft aufgelöst. Die Vorstände in Neumünster zeigen sich von der Entwicklung "überrascht".

Lesen Sie auch

Mehr dazu

Neueste Nachrichten

Weitere Stellenanzeigen zeigen