Claudio de Sanctis rückt in den Vorstand der Deutschen Bank auf

Zudem gab es weitere Veränderungen in der Führungsetage der Bank, die der Aufsichtsrat in seiner Sitzung heute beschlossen hat.
Claudio de Sanctis | Foto: Screenshot FinanzBusiness
Claudio de Sanctis | Foto: Screenshot FinanzBusiness

Als Nachfolger von Karl von Rohr übernimmt Claudio de Sanctis spätestens vom 1. November dieses Jahres an die Leitung der Privatkundenbank und rückt in den Vorstand auf. De Sanctis leitete bislang die Internationale Privatkundenbank (IPB). Dort verantwortete er das Privatkundengeschäft und auch das Geschäft mit Vermögenskunden. 

Stefan Simon zieht nach New York

Zudem bestätigte die Bank, das Christiana Riley als Vorständin für das Amerika-Geschäft das Institut im Mai nach der Hauptversammlung verlassen wird. Ihre Position wird dann Stefan Simon übernehmen. Und das zusätzlich zu seinem Amt als Chief Administrative Officer (CAO), wo er für die Beziehungen zu Aufsichtsbehörden sowie für die Bereiche Recht, Governance, Compliance und den Schutz vor Finanzkriminalität verantwortlich ist. Dafür wird er nach New York ziehen. Die ”FAZ” hatte zuvor berichtet, dass Riley zu Santander wechseln wird. Damit wird der Vorstand auf neun Mitglieder verkleinert.

Der Finanzvorstand und stellvertretende Vorstandschef James von Moltke wird im Herbst ”zusätzlich die Vorstandsverantwortung für die Vermögensverwaltung tragen, die aus der Mehrheitsbeteiligung der Deutschen Bank an der DWS besteht”, wie es von Seiten der Bank heißt.

Neuer EMEA-Chef

Auch Alexander von zur Mühlen übernimmt weitere Verantwortung. Neben der von ihm geleiteten Region Asien-Pazifik ist er künftig auch für Deutschland, Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA, ohne Großbritannien und Irland) zuständig.

Chief Transformation Officer Rebecca Short wird von Juni an auch Chief Operating Officer (COO) der Bank und damit ”die Hauptverantwortung für die Kosten der Bank übernehmen”. Auch die Personalabteilung und das globale Immobilienmanagement unterstehen ihr künftig.

Alle Ernennungen stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

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