Blockchain-Studiengänge sind auch künftig eher Ausnahme als Regel

In Deutschland gibt es derzeit nur einen "Master in Blockchain"-Studiengang; ein weiterer soll dieses Jahr an der Frankfurt School starten. Manche Universitäten halten solche spezialisierten Angebote aber ohnehin für unnötig. FinanzBusiness hat die Hintergründe recherchiert.

Student mit Interesse an der Blockchain-Technologie (Symbolbild). | Foto: picture alliance / ZB | Jens Kalaene

Blockchain ist nicht nur in der Finanzwelt in aller Munde - doch spezialisierte Studiengänge zu dem Thema sind in Deutschland Mangelware. Hierzulande gibt es mit dem "Master in Blockchain & Distributed Ledger Technologies (DLT)" an der Hochschule Mittweida derzeit nur einen eigenständigen Blockchain-Studiengang. Die Frankfurt School of Finance & Management kündigte vor Kurzem den neuen Studiengang "Master in Blockchain & Digital Assets" an, der ab November 2022 mit dem ersten Jahrgang starten soll. Damit endet die Liste an Studienprogrammen allerdings schon.

Dabei wird das Angebot an der Hochschule Mittweida von Studierenden sehr gut angenommen, sagt Studiendekan Andreas Ittner. "Der Blockchain-Studiengang war meine Initiative - wir an der Hochschule beschäftigen uns schon seit mehreren Jahren mit Blockchain und ihrer ersten Anwendung, Bitcoin. Seit 2014 haben wir erste Blockchain-Vorlesungen im Rahmen von anderen Studiengängen angeboten. Das wurde immer mehr, begleitet von entsprechenden Forschungsprojekten, so dass wir 2017 das Blockchain Competence Center mit zwölf Professoren und deren Mitarbeitern gegründet haben", erzählt Ittner im Gespräch mit FinanzBusiness.

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