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Verbrauchsabhängige Finanzierungen sind auf dem Vormarsch

Mehr als die Hälfte der mittelständischen Industrieunternehmen ist offen für sogenannte Pay-per-Use-Modelle, zeigt eine aktuelle Umfrage. Banken wollen die Entwicklung unterstützen.

Im Sägewerk Tharandt: Ein Sägeblatt wird in einen Sägeblattschleifer eingespannt und nachgeschliffen | Foto: picture alliance/dpa

Die mittelständische Industrie in Deutschland öffnet sich auf der Suche nach finanziellen Spielräumen und Einnahmequellen für neue Geschäftsmodelle. 57 Prozent der Unternehmen sind offen für Pay-per-Use-Modelle, belegt eine im Auftrag der Management und Technologieberatung Sopra Steria durchgeführte Studie.

Bei diesen nutzungsbasierten Abrechnungsmodellen (Pay-per-Use) basiert die Tilgungsrate auf vorher vereinbarten Parametern: Das können Betriebsstunden, die Auslastung oder die Anzahl der Werkstücke.

Ziel ist bessere Auslastung der Produktionskapazitäten

Besonders groß ist die Bereitschaft bei Zulieferern. Aber auch deren Abnehmer sind offen für verbrauchsabhängige Finanzierungs- und Abonnementkonzepte. Auch bei Banken gibt es entsprechende Überlegungen.

Banken unterstützen nutzungsbasierte Finanzierungen

Die Deutsche Bank hatte im Juni angekündigt, ihre Unternehmenskunden künftig bei nutzungsbasierten Finanzierungen zu unterstützen. Bei dieser Gelegenheit sagte der für die Unternehmenssparte zuständige Manager Stephan Hoops in einem Interview mit der FAZ: "Unternehmen scheuen immer häufiger davor zurück, feste Leasing-Raten für die Nutzung einer Maschine zu vereinbaren oder teure Produktionseinheiten komplett zu kaufen."

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