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Riksbank liebäugelt mit Bankenunion, doch es gibt auch kritische Stimmen

Angesichts umfangreicher grenzüberschreitender Geschäfte der heimischen Finanzinstitute erwägt Schwedens Zentralbank, Mitglied der Europäischen Bankenunion zu werden, wie die Börsen-Zeitung berichtet.

Stockholm City Hall | Foto: Picture-Alliance / Alexander Farnsworth

Schwedens Zentralbank denkt über einen Beitritt des Landes zur Europäischen Bankenunion nach, wie die Börsen-Zeitung berichtet.

Angesichts umfangreicher grenzüberschreitender Geschäfte der heimischen Finanzinstitute wäre es sinnvoll, Teil davon zu sein, teilte die Riksbank am Donnerstag den 24. April mit.

„Die einheitlichen Aufsichts- und Abwicklungsmechanismen der EU sind für den schwedischen Bankensektor mehr angemessen als die entsprechenden nationalen Mechanismen“, erklärten die Währungshüter.

Die einheitlichen Aufsichts- und Abwicklungsmechanismen der EU sind für den schwedischen Bankensektor mehr angemessen als die entsprechenden nationalen Mechanismen.

Mitteilung der Riksbank

Ein Regierungsausschuss beschäftigte sich bereits mit dem Vorschlag. Allerdings gibt es unter den Finanzaufsehern wohl auch Vorbehalte gegen einen Beitritt.

Kein Stimmrecht im EZB-Rat ist Nachteil

Vizenotenbankchef Henry Ohlsson teilte in einer separaten Erklärung mit, dass er zwar im Kern die Auffassung teile, dass eine Mitgliedschaft in der Bankenunion Vorteile bringe.

Für ihn sei es aber ein alles überwiegender Nachteil, dass Schweden kein Stimmrecht im Rat der EZB habe.

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