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Lagarde fordert auf EU-Gipfel rasches Handeln gegen Wirtschaftseinbruch

EZB befürchtet im Extremfall einen Wirtschaftseinbruch um 15 Prozent in der Eurozone

EZB-Chefin Christine Lagarde | Foto: Picture-lliance / SvenSimon

Chefin der Europäische Zentralbank (EZB) Christine Lagarde warnte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen am Donnerstag beim EU-Gipfel davor, dass die Reaktion auf die Krise zu klein und zu langsam ausfallen könnte. Gefordert sei eine schnelle, entschlossene und flexible Antwort.

Die EZB befürchtet im Extremfall einen Wirtschaftseinbruch um 15 Prozent in der Eurozone und fordert ein rasches gemeinsames Handeln der EU-Staaten.

Das mögliche Minus von 15 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt der Eurozone 2020 sei das schlechteste von drei Szenarien der EZB, hieß es aus den Kreisen. Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder berieten per Videoschalte gemeinsame Wirtschaftshilfen.

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Aus Sicht der Zentralbank mangelt es der Währung nach wie vor an Akzeptanz - ein neues, weniger nüchternes Design soll helfen, diese Lücke zu schließen. Die EZB befragt Forscher, Praktiker und Bürger dazu nach ihrer Meinung.

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