Deka will Immobilienkrise für Zukäufe nutzen

Für Deka-Vorstand Matthias Danne haben die Preiseinbrüche am Immobilienmarkt eine gute Seite: Er sieht Kaufgelegenheiten, wie er in einem Interview sagte. 
Die dunklen Wolken am US-Immobilienmarkt schrecken Deka-Vorstand Matthias Danne nicht. | Foto: picture alliance / Zoonar | imagoDens
Die dunklen Wolken am US-Immobilienmarkt schrecken Deka-Vorstand Matthias Danne nicht. | Foto: picture alliance / Zoonar | imagoDens

Der für das Asset Management zuständige Vorstand der Deka Bank, Matthias Danne, will die aktuell niedrigen Preise am Immobilienmarkt für Zukäufe nutzen . Wie Danne in einem Interview mit ”Bloomberg” sagte, sieht er Potenzial vor allem in dem Segment der Büroimmobilien. In den USA, wo die Deka bereits investiert ist, sieht Danne wegen höherer Leerstände vermehrt Chancen für potentielle Käufe.

Danne vergleicht die jetzige Marktlage mit der, die während der Finanz- und Immobilienkrise zu einer günstigen Investitionsmöglichkeit geführt hatte. ”Wir hoffen auf eine Situation wie 2009, als wir einige unserer besten Investments in Büroimmobilien gemacht haben”, sagte er. ”Einige Objekte haben wir später mit Gewinn weiterverkauft, andere halten wir noch heute.“

Trotz des Trends zum Homeoffice und damit verbundener Leerstände zeigt er sich optimistisch und erwartet nur einen geringen Rückgang bei der Vermietung der Flächen. Der Leerstand in den Büroimmobilien der Deka liege bei fünf Prozent. Das Immobilienvermögen der Deka beläuft sich auf rund 50 Mrd. Euro, wobei 65 Prozent auf Büroimmobilien entfallen. Laut Danne soll sich an dieser Quote nichts ändern.

Darüber hinaus sieht Deka derzeit auch im Einzelhandel und Hotelbereich Chancen. Das Immobilienvermögen soll sich laut Danne allerdings im laufenden Jahr nicht erhöhen, da sich die DekaBank auch hin und wieder von Objekten trenne. 

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