Bundesbank-Vorstand warnt vor Risiken durch KI

Alles redet von Künstlicher Intelligenz (KI) und ihren Auswirkungen auch auf den Finanzsektor. Ein Bundesbank-Vorstand hat jetzt warnende Worte zu der neuen Technologie gefunden. 
Joachim Wuermeling | Foto: Deutsche Bundesbank
Joachim Wuermeling | Foto: Deutsche Bundesbank

So seien finanztechnologische Investitionen in einem heiß umkämpften Markt besonders lohnenswert, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling auf der Veranstaltung BaFin Tech in Berlin. Die Analyse von Daten trage etwa zu Kosteneffizienz, Automatisierung, Betrugsprävention und verbessertem Risikomanagement bei. 

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Wuermeling weiter: ”Wir dürfen uns nicht in einem naiven Fortschrittsglauben verlieren, sondern müssen auch die Risiken im Blick behalten.“ Als Beispiel nannte er Künstliche Intelligenz (KI). So könnten etwa falsche KI-Prognosen weitreichende Auswirkungen auf Finanzinstitutionen und die Stabilität des Finanzsystems haben.

Branson wirbt für Regulierung ’Made in Germany’

BaFin-Chef Mark Branson sagte, Innovationen seien ein entscheidender Erfolgsfaktor für jeden Finanzstandort. ”Für uns ist besonders wichtig, dass sie den Interessen der Kundinnen und Kunden dienen.” Eine Innovation, die nur auf mehr Profit ziele, werde keinen Finanzplatz langfristig stärken. 

Branson verwies auf die hohen aufsichtlichen Standards für die Markteilnehmer. Damit schaffe die Aufsicht auch im digitalen Zeitalter Vertrauen. ”Zugleich dienen unsere Standards den Beaufsichtigten als Auszeichnung im internationalen Wettbewerb. ’Made in Germany’ soll für Qualität und Vertrauen stehen.”

Die BaFin Tech wird gemeinsam von BaFin und Bundesbank ausgerichtet.

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