UBS will Greensill-Äffäre beenden und greift dafür tief in die Tasche

Der Schweizer Bankengigant hatte den Skandal von der Credit Suisse mit übernommen. 
Am Paradeplatz in Zürich | Foto: picture alliance/KEYSTONE | MICHAEL BUHOLZER
Am Paradeplatz in Zürich | Foto: picture alliance/KEYSTONE | MICHAEL BUHOLZER
Reuters

Die Schweizer Großbank UBS will einen Schlussstrich unter die von der übernommenen Credit Suisse geerbte Greensill-Affäre ziehen und sorgt mit einer Rückstellung von fast einer Mrd. US-Dollar dafür vor. Den Investoren des ”Credit Suisse Supply Chain Funds”, des Lieferkettenfonds der zusammengebrochenen Greensill Capital, wird ein freiwilliges Rückkaufangebot unterbreitet, wie die UBS am Montag mitteilte. Die Fondsanteile sollen zu 90 Prozent des Nettoinventarwerts (NAV) zurückgenommen werden. ”Das Angebot zielt darauf ab, den Fondsanlegern Sicherheit zu geben, mit einem beschleunigten Ausstieg aus ihren Positionen und einem hohen Maß an finanzieller Entschädigung”, erklärte das Institut.

Die UBS AG rechne im zweiten Quartal im Zusammenhang mit dem Angebot auf konsolidierter Basis mit einer Rückstellung in Höhe von rund 0,9 Mrd. Dollar. Wesentliche Auswirkungen auf das Finanzergebnis der Gruppe oder das harte Kernkapital (CET1) würden nicht erwartet, wie es hieß. 

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