Streit um Umgang mit der UBS geht weiter: Nationalbank spricht von Handlungsbedarf

Die Anforderungen bei Kapital, Liquidität und Abwicklungsplanung müssen verschärft werden, so die Währungshüter. 
Das Logo der UBS an einem Hochhaus in Hongkong. | Foto: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
Das Logo der UBS an einem Hochhaus in Hongkong. | Foto: picture alliance / Sipa USA | SOPA Images
Reuters, Hauke Rudolph

Nach Einschätzung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat die Krise der Credit Suisse Schwächen des Regelwerks offengelegt. Die Notenbank teile die Einschätzung der Schweizer Regierung, dass bei den Anforderungen für die verbleibende Großbank UBS bei Kapital, Liquidität und Abwicklungsplanung Handlungsbedarf bestehe, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht der SNB. 

Ziel müsse es dabei sein, die Widerstandskraft und Abwickelbarkeit der Bank weiter zu stärken. Auch mit Verbesserungen der Regulierung blieben Kapitalkennzahlen statische Messgrössen und müssten mit zukunftsgerichteten Komponenten wie den erwarteten Ergebnissen des Instituts ergänzt werden.

Um den Umgang mit der UBS herrscht nach ihrer Übernahme der Credit Suisse Dissenz. Die Schweizer Kartellwächter hatten die Finanzmarktaufsicht Finma aufgefordert, die Folgen der Übernahme unter die Lupe zu nehmen, was die Finma jedoch abgelehnt hat. 

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