Immobilienkäufer wählen bei Darlehen immer längere Tilgungsfristen

Das hat eine Auswertung des Baufinanziers Dr. Klein ans Licht gebracht. Er registriert den niedrigsten Stand seit 2011.
Die Bedingungen zur Erfüllung eines Wohntraums bleiben hart. | Foto: picture alliance / imageBROKER | Werner Bachmeier
Die Bedingungen zur Erfüllung eines Wohntraums bleiben hart. | Foto: picture alliance / imageBROKER | Werner Bachmeier

Die anfängliche Tilgung, mit der Immobilienkäufer ihren Kredit zurückzahlen, hat im Mai weiter abgenommen und fällt auf 1,72 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit Juli 2011 (1,64 Prozent). Im Vorjahresmonat belief sich dieser Wert noch auf 1,87 Prozent, seit Jahresbeginn ist er kontinuierlich gesunken.

Standardrate auf höchstem Stand des Jahres

Die Standardrate (also die monatliche Gesamtbelastung durch den Kredit) steigt im Mai dagegen mit 1463 Euro auf den bislang höchsten Betrag dieses Jahres. Im Mai 2023 investierten Käufer nach dieser Musterrechnung (300.000 Euro Kreditsumme, zwei Prozent Tilgung, zehn Jahre Zinsbindung) mit 1505 Euro noch mehr in den Erwerb ihres Eigenheims. Ein anderes Bild zeigt sich beim Zweijahresrückblick: Hier lag die Standardrate bei lediglich 1190 Euro, also knapp 20 Prozent unter der aktuellen. 

Darlehenshöhe wieder auf März-Niveau

Die Darlehenshöhe bewegt sich nach einem leichten Rückgang im April nun wieder auf demselben Stand wie bereits im März: Im Mai nehmen Kaufinteressenten durchschnittlich 299.000 Euro für den Erwerb einer Immobilie bei einem Kreditinstitut auf. Das Niveau ist damit seit Jahresbeginn konstant hoch – und jeden Monat um mindestens 11.000 Euro höher als im jeweiligen Vorjahresmonat. 

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