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Vier ausländische Banker im Zuge der Cum-Ex-Ermittlungen verhaftet

Vier Banker, die als Schlüsselfiguren im Cum-Ex-Skandal gelten, sind laut einem Bericht des Handelsblatts verhaftet worden.

Symbolbild | Foto: picture alliance/chromorange

Im Zuge der Ermittlungen um den Cum-Ex-Skandal sind vier mit internationalem Haftbefehl gesuchte Banker festgenommen worden. Dies berichtet das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom Donnerstag (16. Juli) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Finanzfirma Duet

Es soll sich um Mitarbeiter der britischen Finanzfirma Duet handeln. Sie wurden laut dem Bericht in der französischen Hafenstadt Toulon und in London aufgespürt. Die Aktienhändler gelten als wichtige Akteure im Cum-Ex-Skandal, so das Handelsblatt.

Der Cum-Ex-Handel, also der Handel von Aktien mit und ohne Ausschüttungsberechtigung zielte darauf ab, sich vom Finanzamt Kapitalertragssteuern erstatten zu lassen, die überhaupt nicht abgeführt worden sind, was nach einem Urteil des Bonner Landgerichts eine schwere Straftat darstellt.

Vorführung vor Haftrichter in Bonn

Dem Bericht zufolge soll sich ein Verdächtiger noch in Frankreich aufhalten, er soll noch in dieser Woche dem Haftrichter vorgeführt werden. Die drei übrigen Verdächtigen hätten sich bereits gestellt.  Anfragen des Handelsblatts ließen der Verteidiger des Beschuldigten und Duet unbeantwortet, schreibt das Blatt.

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