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Mitarbeiter der KfW-Tochterbank Ipex handelten mit Wirecard-Aktien

Zu den genauen Konsequenzen wollte sich das Institut auf Nachfrage von FinanzBusiness nicht äußern.

Die KFW Ipex Bank in der Zeppelinallee 8 in Frankfurt am Main | Foto: picture alliance

Mitarbeiter der staatlichen KfW-Tochterbank Ipex haben privat mit Wirecard-Aktien gehandelt, obwohl das Papier auf der internen Liste der verbotenen Aktien (Restricted List) stand. Es handele sich um sieben Fälle, in denen Mitarbeiter gegen die internen Regeln verstoßen hätten, teilte die Ipex-Bank am Montag auf Anfrage mit.

Personalrechtliche Konsequenzen

Das Kontrollsystem habe funktioniert. Nach der Überprüfung seien personalrechtliche Maßnahmen ergriffen worden.

Auf Nachfrage von FinanzBusiness wolte sich ein Sprecher des Instituts nicht zu weiteren Details äußern. Es handle sich schließlich um schützenswerte Einzelpersonen. Nach Informationen des Nachrichtenportals "The Pioneer", das zuvor darüber berichtet hatte, erhielten zwei Mitarbeiter eine Abmahnung.

Umsätze zwischen 20 und 7000 Euro

Nach Angaben der Ipex-Bank haben die Mitarbeiter zwar gegen die internen Regeln verstoßen, ein Vorstoß gegen das Verbot von Insider-Geschäften wurde bei der Überprüfung aber nicht festgestellt. Die Mitarbeiter seien gemäß Aufgabenprofil intern auch nicht mit Wirecard betraut gewesen. Die Umsätze bewegten sich demnach zwischen 20 und unter 2000 Euro, in einem Fall unter 7000 Euro. Der Aufsichtsrat wurde informiert.

Interne Regeln der Ipex-Bank verbieten Mitarbeitern den Handel mit Wertpapieren, bei denen die KfW engagiert ist. Die KfW-Tochter hatte Wirecard 100 Mio. Euro geliehen.

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