Nach massiver Kritik: Trade Republic will Kundenservice neu ausrichten

So will der Neobroker mehrere Kundencenter in Europa einrichten. Eine Tochtergesellschaft wurde geschlossen. Vorangegangen war eine Flut von Kundenbeschwerden.
Die App von Trade Republic | Foto: picture alliance/dpa | Christoph Dernbach
Die App von Trade Republic | Foto: picture alliance/dpa | Christoph Dernbach

Der Neobroker Trade Republic reagiert auf die massive Kundenkritik der vergangenen Wochen und will mehrere Kundencenter in Europa aufbauen. Der eigene, interne Kundenservice wird ausgelagert.

Das berichtet das ”Handelsblatt”. So sagte eine Sprecherin der Zeitung: ”Wir betreiben den Kundenservice von nun an nicht mehr intern, sondern über mehrere größere und spezialisierte Kundencenter in ganz Europa.”

Service soll ausgebaut werden

So habe das Unternehmen seine Tochtergesellschaft geschlossen und Expertenstellen direkt in die Bank integriert. „Dadurch wird der Großteil der Anfragen schneller und komplexere Anfragen gezielter bearbeitet”, sagte die Sprecherin. Insgesamt baue Trade Republic den Kundenservice aus. 

Auch bei der BaFin und bei Verbraucherschützern waren zuletzt vermehrt Beschwerden eingegangen. Die ”Wirtschaftswoche” hatte zuerst über die Schließung des eigenen Kundenservice bei Trade Republic berichtet.

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