Bezahldienstleistungen: Französische Großbanken drängen auf den Markt

Payone wird sich warm anziehen müssen. 
Blick auf das Finanzviertel La Defense in Paris | Foto: picture alliance / imageBROKER | Bernard Jaubert
Blick auf das Finanzviertel La Defense in Paris | Foto: picture alliance / imageBROKER | Bernard Jaubert

Immer mehr Bezahldienstleister wollen ein Stück vom Kuchen: Jetzt kommen die Franzosen. Erst gingen Worldline und Crédit Agricole eine Partnerschaft ein, jetzt ziehen BPCE (Bilanzsumme: 1,5 Billionen Euro) und BNP Paribas (2,6 Billionen) nach. 

Wie die Börsen-Zeitung berichtet, planen die beiden Giganten eine gemeinsame Plattform. Zum einen für die rund 17 Mrd. Transaktionen, die sie pro Jahr europaweit durchführen. Zum anderen aber auch für die Transaktionen anderer Institute - die sollen die Plattform nämlich auch nutzen können. Die Investitionssumme für die kommenden vier Jahre beträgt rund 200 Mio. Euro. 

Die beiden Großprojekte, die jeweils auch die Wero-Wallet integrieren, werden sich gegenseitig Konkurrenz machen - aber auch mit ”Payone”, dem Joint Venture von Worldline und dem Deutschen Sparkassenverlag, werden sie im Wettbewerb stehen. 

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