Investmentbanking der Deutschen Bank läuft auf Hochtouren

Die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht Deutschlands größtes Geldhaus erst Ende April - Vorstand Campelli gab aber bereits einen Fingerzeig: Die Belastungen seien geringer als von Analysten erwartet, das Investmentbanking laufe weiter auf Hochtouren, sagte er.
Fabrizio Campelli ist im Vorstand der Deutschen Bank für Transformation und Personal zuständig. | Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert
Fabrizio Campelli ist im Vorstand der Deutschen Bank für Transformation und Personal zuständig. | Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert

Dass die Deutsche Bank nach fünf Verlustjahren in Folge 2020 wieder einen Vorsteuergewinn ausweisen konnte, hatte sie in erster Linie ihren Investmentbankern zu verdanken – offenbar ist der Jahresauftakt 2021 ähnlich dynamisch verlaufen: Auch im ersten Quartal habe sich die Sparte für Deutschlands größte Bank zum Treiber entwickelt, erklärte Vorstand Fabrizio Campelli im Rahmen einer virtuellen Branchenkonferenz, über das Handelsblatt berichtet.

"Das Momentum der ersten Wochen hat angehalten. Der Jahresstart war sehr ermutigend", wird Campelli zitiert.

Die Investmentbanker fahren 2020 das Geld für die Deutsche Bank ein 

Kein direktes Engagement bei der Greensill Bank

Parallel scheinen die Belastungen aus dem Kreditgeschäft zu sinken. Die Risikovorsorge für drohende Darlehensausfälle sei in etwa halb so hoch, wie der von Experten prognostizierte Wert von rund 360 Mio. Euro, schreibt das Handelsblatt unter Verweis auf Campellis Aussagen bei der Konferenz.

Campelli habe zudem bekräftigt, dass man an den Kostenzielen für 2022 festhalte – ohne unter der Pleite der Greensill Bank zu leiden. Laut dem Bericht hat die Bank kein direktes Engagement bei der insolventen Bank.

Detaillierte Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht die Deutsche Bank am 28. April.

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