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Heute treten Lobbyisten und Regierungsberater vor den Wirecard-Untersuchungsausschuss

Bevor im neuen Jahr Noch-Commerzbank Chef Martin Zielke und sein Kollege von der Deutschen Bank Christian Sewing in den Zeugenstand eintreten, geht es heute im Wirecard-Untersuchungssausschuss um mögliche Zusammenhänge der China-Reise von Kanzlerin Angela Merkel im Dezember 2019 und der Lobbyarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg.

Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzende und finanzpolitischer Sprecher der Linksfraktion | Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen und damit auch das Jahr, in welchem der Bilanzskandal um den ehemaligen Dax-Konzern Wirecard aufflog. Bei der diesjährig letzten Sitzung des Untersuchungssausschuss in Berlin steht aber nochmal eine ganz zentrale Frage des Geschehens im Raum und zwar, warum Bundeskanzlerin Angela Merkel noch vor einem Jahr in China während ihrer Reise für den damals schon in der Kritik stehenden und mittlerweile insolventen Konzern warb.

Ab 10.30 Uhr geht es um die Thematik des Lobbyismus im Rahmen dieser Reise. Als Zeugen geladen sind der ehemalige Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundesbank-Ökonom Michael Papageorgiou, der frühere Finanzattaché der deutschen Botschaft in Peking Jan-Ole Peters, Wolfgang Schmidt, seinerseits Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Lars-Hendrik Röller vom Bundeskanzleramt, der frühere Erste Bürgermeister von Hamburg Ole von Beust, sowie Joschka Langenbrinck, der seit 2019 als Politikberater für die Beratungsgesellschaft von von Beust tätig ist und unter anderem als Senior Berater für Wirecard zuständig war.

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