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So funktionierte die Cum-Ex-Industrie

Im Bonner Cum-Ex-Prozess schildert der Kronzeuge, wie Investmentbanker, Anwälte und Depotbanken bei den Cum-Ex-Geschäften gemeinsame Sache machten – sich aber auch gegenseitig ausbooteten. Der Anwalt selbst sieht sich nun mit erheblichen Regressforderungen konfrontiert.  

Foto: picture alliance | Christian Ohde

Der Kronzeuge der Anklage gibt im Bonner Cum-Ex-Prozess tiefe Einblicke in das, was er die Cum-Ex-Industrie nennt. Es ist dieses Netzwerk von Investmentbanker, Beratern und Depotbanken, die die Cum-Ex-Transaktionen erst zur vollen Blüte trieben. "Gier frisst Hirn", beschreibt der Zeuge heute seine und die Motivation vieler anderer im Markt.

So waren beispielsweise die Investmentbanker um den gesondert Verfolgten Paul Mora bei der HVB „zu erfolgreich in der Bank und wollten mehr in die eigene Tasche arbeiten“, weshalb sie die Gesellschaft Ballance Capital gründetet – und sich mit ihr auf die Cayman Island, absetzten.

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