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Anlegervertreter verklagen die BaFin wegen Amtsmissbrauchs im Fall Wirecard

Die Kanzlei Tilp erhebt schwere Vorwürfe gegen die Finanzaufseher. Sie sollen in Sachen Wirecard jahrelang nicht ordnungsgemäß ermittelt haben. Nun soll die BaFin für den entstandenen Schaden geradestehen.

Anlegerkläger Andreas Tilp | Foto: picture alliance/Swen Pförtner/dpa

Die Forderungen nach einer Staatshaftung im Bilanzskandal von Wirecard nehmen konkrete Formen an. Wie die Tübinger Kanzlei TILP mitteilte, hat sie am Donnerstagabend (23. Juli) die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vor dem Landgericht Frankfurt am Main auf Schadenersatz verklagt. Die BaFin hat sich auf Anfrage von FinanzBusiness bislang nicht zu der Klage geäußert.

Die Anlegerkläger werfen den Finanzaufsehern jahrelangen Amtsmissbrauch im Fall Wirecard vor. Begründet wird die Klage unter anderem damit, dass die BaFin "zumindest leichtfertig" ihre gesetzlichen Pflichten zur Aufklärung, Verhinderung und Anzeige von Marktmanipulationen der Wirecard AG verletzt habe. Ihren Auftrag zur "richtigen, vollständigen und nicht irreführenden Information der Öffentlichkeit und des Kapitalmarktes" habe sie damit ebenfalls nicht erfüllt.

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