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BaFin und Staatsanwaltschaft München wussten von Insider-Verdacht bei Wirecard

Das Handelsblatt berichtet über möglichen Insiderhandel beim insolventen Zahlungsdienstleister.

Aschheim Dornach: Hier hätte die neue Firmenzentrale der Wirecard AG entstehen sollen, nun ruht die Baustelle. | Foto: picture alliance / Sven Simon

Im Bilanzbetrug um den Zahlungsdienstleister Wirecard AG wussten Konzerinsider wohl schon zu einem früheren Zeitpunkt davon, dass die Wirtschaftsprüfer von EY kein vollständiges Testat abgeben werden. Das berichtet das Handelsblatt in seiner Dienstagsausgabe (14. Juli).

Foreneintrag weist auf Ungereimtheiten hin

Demnach habe es am 10. Juni einen Foreneintrag auf finanzen.net gegeben, indem auf Ungereimtheiten und den damals noch bevorstehenden 18. Juni hingewiesen wurde - den Tag, an dem Wirecard seinen Jahresabschluss 2019 zum vierten Mal verschieben musste. Der Post wurde gelöscht.

Die BaFin habe laut dem Bericht die Staatsanwaltschaft München über den Vorgang informiert. Eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde bestätigte dies auf Nachfrage von FinanzBusiness. Man habe den Hinweis auf möglichen Marktmissbrauch am 25. Juni übermittelt.

Die Staatsanwaltschaft München war kurzfristig nicht zu erreichen. Auf Nachfrage des Handelsblatts wollte man sich dort allerdings auch nicht zu weiteren Details äußern. Man habe „insgesamt sehr umfangreiche Ermittlungen gegen den Beschuldigten Dr. Braun und mögliche weitere Mittäter eingeleitet."

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